Gaspreisvergleich

GaspreisvergleichMarkt beobachten, Preise vergleichen – Gaskunden können viel Geld sparen
Die Energiekosten sind ein Thema, das die Verbraucher seit Jahren beschäftigt. Gas, Öl und Strom werden Jahr für Jahr und kontinuierlich teurer. Eine Trendwende bei der Strom- und Gaspreisentwicklung ist derzeit nicht in Sicht. Dennoch kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken, im Gegenteil: Der Energiemarkt ist in Bewegung. Was für den Strommarkt schon länger gilt, greift seit einigen Jahren auch bei den Gasversorgern. Gaspreisvergleich lohnt sich! Der Gesetzgeber hat den Markt liberalisiert, Wettbewerbshemmnisse wurden abgebaut. Auch das Bundeskartellamt und die Justiz haben ihren Beitrag für mehr Wettbewerb und zur Stärkung der Verbraucherrechte beigetragen. Die Folge: Dort wo noch vor wenigen Jahren regionale Anbieter für bestimmte Gebiete „zuständig“ waren, herrscht heute reger Wettbewerb. Wer da ein bisschen Zeit und Mühe in den Gasvergleich investiert, kann eine Menge Geld sparen.

Trotz dieser eigentlich günstigen Ausgangslage scheuen nach wie vor viele Kunden vor einem Wechsel des Gasversorgers zurück. Zu umständlich, zu schwierig, zu unübersichtlich – das sind häufig genannte Hinderungsgründe. Dabei sind Gaspreisvergleiche weniger aufwändig als gedacht. Per Gasrechner können Preise und Gastarife ganz bequem online verglichen werden Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Informationen zum Gaspreisvergleich 2016

Welche Daten benötige ich für einen Gaspreisvergleich?

Angesichts der ständig steigenden Ölpreise ist Gas für viele Haushalte längst zur preisgünstigen, sauberen Alternative geworden. Der Gasverbrauch steigt entsprechend und mit ihm die Zahl der Anbieter und der Gastarife. Beim Wechsel eines Anbieters geht es in der Regel um einen Gaspreisvergleich, immer häufiger aber auch um ökologische Aspekte wie z.B. Klimatarife. Sie als Verbraucher müssen also auch entscheiden, ob sie vorrangig Geld sparen oder gleichzeitig auch einen Beitrag zu mehr Umweltschutz leisten möchten. Mit etwas Geschick lassen sich beide Aspekte sogar miteinander vereinbaren.

Gaspreise vergleichen können Sie jederzeit einfach und bequem online. Viele Anbieter haben auf Ihren Websites so genannte Gasrechner für den schnellen Gasvergleich hinterlegt. Dort können Sie mit wenigen Klicks Gaspreise vergleichen, es sind nur wenige Angaben erforderlich. Der Gasverbrauch wird in der Regel mit Kilowattstunden angegeben. Beim Preisvergleich können Sie sich an Ihrem Verbrauch im letzten Abrechnungszeitraum orientieren. Wenn Sie Ihren Gasverbrauch nicht kennen, reicht alternativ auch die Quadratmeterzahl der zu beheizenden Räume. Beim Gaspreisvergleich mit dem Gasrechner geben Sie außerdem die Postleitzahl Ihres Wohnortes an. So ist sichergestellt, dass Sie nur Vergleichsangebote von Anbietern erhalten, die auch in Ihrem Wohnort aktiv sind.

Der Gasrechner vergleicht für Sie tagesaktuelle Gastarife unterschiedlicher Gasversorger und nennt Ihnen den Betrag, den Sie im Vergleich mit dem regionalen Grundversorger bei einem Wechsel des Anbieters oder des Gastarifs sparen können. Gastarife wechseln häufig – ein regelmäßiger Vergleich lohnt sich.

Achtung: Beim Gaspreis vergleichen immer darauf achten, auf welcher Basis die Preise kalkuliert sind. Vertragslaufzeiten, Neukundenboni, Grundgebühren, Klimatarife sind Faktoren, die – je nachdem – in die Gastarife einfließen. Hier ist es wichtig auf verlässliche Vergleichsgrößen zu achten. Zurück…

Wie wird der Gasanbieter Wechsel durchgeführt?

Sie haben Ihren Gaspreisvergleich abgeschlossen und sich für einen neuen Anbieter entschieden? Der Wechsel des Gasanbieters funktioniert ganz einfach per Antrag. Online genügen ein paar Mausklicks, aber selbstverständlich können Sie Ihren Antrag auch händisch ausfüllen und per Post verschicken. Name, Geburtsdatum, Anschrift und einige Angaben zu Ihrem bisherigen Gasanbieter (den Namen und Ihre bisherige Kundennummer) – fertig! Wenn der Antrag bei Ihrem neuen Gasanbieter gelandet ist, erhalten Sie eine Bestätigung – damit ist ihr Part dann auch schon erledigt.

Tipp: Einen bestehenden Vertrag niemals selbst kündigen, darum kümmert sich Ihr neuer Anbieter. Er übernimmt alle weiteren Formalitäten, setzt sich direkt mit ihrem bisherigen Gasanbieter in Verbindung und leitet alles Notwendige in die Wege. So ist sichergestellt, dass der Wechsel für Sie als Kunde reibungslos und ohne spürbare Veränderung vonstatten geht. Zurück…

Wie lange dauert der Gasanbieterwechsel?

Wenn Sie Ihren Gasversorger gewechselt haben, kann es drei bis sechs Wochen dauern bis Gas vom neuen Anbieter geliefert wird. Viele Gaskunden fürchten, dass es beim Wechsel zu einer Unterbrechung der Gaslieferung kommen könnte. Kein Grund zu Panik – Befürchtungen, dass Sie eventuell ohne Brennstoff da stehen, sind vollkommen unbegründet. Der alte Anbieter ist in jedem Fall gesetzlich verpflichtet den „Wechselhaushalt“ so lange zu versorgen, bis die Lieferung durch den neuen Gasanbieter gewährleistet ist. Der neue und der alte Anbieter gemeinsam sorgen für einen fließenden Übergang. Zurück…

Wichtig: Auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen achten!

Gesetzgeber, Bundeskartellamt, Verbraucherverbände, Umweltpolitik: der Energiesektor steht unter ständiger Beobachtung. Der Gasmarkt ist heiß umkämpft. Immer mehr große, aber auch kleine Anbieter ringen um Marktanteile. Die Gaspreisentwicklung ist ständig in Bewegung. Gerade unter diesen Vorzeichen kann ein Wechsel des Gasversorgers besonders viele Vorteile bringen. Je flexibler Sie als Verbraucher sind, desto besser.

Es lohnt sich also, bei der Auswahl eines Gasanbieters ganz besonders auf Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten zu achten. Klar, dass jeder Versorger ein Interesse daran hat, seine Kunden möglichst langfristig zu binden. Häufig werden Verträge angeboten, bei denen sich – nach der so genannten Erstjahreslaufzeit – die Vertragslaufzeit automatisch verlängert, wenn der Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt wird. Bei einer einjährigen Vertragslaufzeit schwanken die Kündigungsfristen – je nach Anbieter und Gastarif – zwischen sechs Wochen und drei Monaten. Auch Verträge mit einer nur 1-monatigen Laufzeit werden immer häufiger angeboten. Hier liegt die Kündigungsfrist bei zwei Wochen. Wenn Kündigungsfristen nicht eingehalten werden, verlängert sich die Laufzeit automatisch und zwar jeweils um die im Vertrag festgelegte Laufzeit.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie die Gaspreisentwicklung weiter beobachten und in Ihren Entscheidungen flexibel bleiben möchten, sollten Sie beim Gasvergleich und beim Abschluss eines neuen Vertrages auf möglichst kurze Kündigungsfristen achten. Es kann durchaus sein, dass Ihr alter Gasanbieter versucht Sie als Kunde mit günstigeren Angeboten zurück zu gewinnen. Oder es taucht ein dritter Anbieter mit noch besseren Konditionen auf, möglicherweise hat Ihr neuer Gasversorger in einigen Monaten noch günstigere neue Gastarife.

Der Wettbewerb bewirkt häufig kurzfristige Veränderungen bei der Gaspreisentwicklung. Viele gute Gründe bei Preisvergleichen und beim Wechsel des Gasanbieters unbedingt auf laufzeitbezogene Vereinbarungen zu achten. Zurück…

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Wann bekomme ich den Neukundenbonus?

Alle Anbieter sind daran interessiert, Neukunden für sich zu gewinnen und bieten speziell für diese Kundengruppe besonders attraktive Einstiegsangebote. Hier heißt es also: Gaspreise vergleichen, Gasrechner nutzen, ganz genau hinsehen.

Der Neukundenbonus ist ein Preisrabatt, den viele Gasversorger anbieten, um neuen Kunden einen Wechsel des Anbieters noch schmackhafter zu machen. Der Neukundenbonus wird als Festbetrag oder als Prozentsatz ausgewiesen und bezieht sich in der Regel auf den Gasverbrauch eines Jahres. Er wird nach Ablauf der Jahresfrist gezahlt. Das heißt: Wenn Sie in den Genuss der Bonuszahlung kommen möchten, müssen Sie Ihrem Gasanbieter mindestens ein Jahr die Treue halten.

Achtung: Bei den Gesamtkosten, die der Gasrechner beim Gasvergleich berechnet, sind sämtliche Rabatte oder Boni enthalten – also auch der Neukundenbonus, der erst nach Ablauf des ersten Jahres fällig wird. Hier wird also stillschweigend vorausgesetzt, dass – auch bei möglicherweise zunächst kürzer vereinbarten Laufzeiten – der Vertrag mindestens ein Jahr läuft und/oder sich automatisch verlängert. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann beim Gasrechner die Option „ohne Boni“ anklicken und sich so einen Überblick verschaffen, wie der Gasvergleich ohne Bonuszahlungen ausfällt.

Ebenfalls wichtig: Ein Neukundenbonus ist eine einmalige Angelegenheit. Es ist also z.B. nicht möglich zwischen zwei Anbietern zu „pendeln“ und dabei immer wieder einen Neukundenbonus in Anspruch zu nehmen. Zurück…

Gaspreisvergleich: Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Im Gasmarkt wurden in den vergangenen Jahren durch das Bundeskartellamt und diverse Gerichtsurteile die Verbraucherrechte gestärkt. Das gilt auch für die Zahlungsvereinbarungen. Möglich sind monatliche, vierteljährliche oder jährliche Zahlungen, in der Regel per Vorkasse. Um Benachteiligungen einkommensschwacher Haushalte auszuschließen, gilt – ähnlich wie beim Strom – auch beim Gas: Gasversorger müssen ihren Kunden mindestens zwei unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom Juli 2013 auf Antrag der Verbraucherzentrale NRW entschieden. Die Zahlung des fälligen Betrages kann demnach per Lastschrift, aber auch als Überweisung, in bar oder mit Karte erfolgen. Zurück…

Muss der Gaszähler nach dem Gasanbieterwechsel gewechselt werden?

Die Gasleitungen und der Gaszähler bleiben bei einem Wechsel von Gasanbieter und Gastarifen unberührt. Sie werden weiterhin vom jeweiligen Netzwerkinhaber gewartet und im Bedarfsfall repariert. Die Gaszähler werden auch weiterhin vom Netzbetreiber nach Ablauf der Eichzeitintervalle erneuert – in der Regel nach acht bis zwölf Jahre. Das gilt auch bei mehrmaligem Anbieterwechsel. Zurück…

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Ist eine Gaspreisgarantie sinnvoll? Und was bedeutet es?

Viele Gasversorger bieten Ihren Kunden bei einem Wechsel an, eine Preisgarantie vertraglich festzuschreiben. Dabei handelt es sich immer um eine so genannte eingeschränkte Preisgarantie. Sie bezieht sich auf den Energiekostenanteil und die Netzwerkkosten – also auf die Kosten, die der Gasversorger selbst steuern kann. Sollten während der Vertragslaufzeit Steuern oder Abgaben erhöht werden, behalten sich die meisten Gasversorger vor, diese „Drittkosten“ umschlägig an ihre Kunden weiterzugeben.

Eine (eingeschränkte) Preisgarantie kann Vorteile bringen – muss aber nicht. Wer eine Preisgarantie in Anspruch nimmt, kann zwar sicher sein, dass sein Gastarif innerhalb des vereinbarten Zeitraums nicht steigt – er muss aber umgekehrt während dieser Zeit auch auf möglicherweise sinkende Preise verzichten. Wichtig zu wissen: Auch ohne Preisgarantie sind Preiserhöhungen nicht so ohne weiteres möglich. Wenn Ihr Gasanbieter eine Preiserhöhung beabsichtigt, muss er Sie als Kunde vorab darüber informieren. Sie können also dann entscheiden, ob Sie die Preiserhöhung akzeptieren oder ob Sie ihr 14-tägiges Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen, Gaspreise vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Gerade bei unverhältnismäßigen oder häufigen Preiserhöhungen rät auch das Bundeskartellamt zu einer kritischen Prüfung und einem möglichen Wechsel des Anbieters. Zurück…

Was ist Biogas?

Bei allen Diskussionen zum Thema Energie geht es um Preise, aber immer auch um Ökologie und Klimaschutz. Für immer mehr Menschen spielt dieser Aspekt bei der Wahl des Gasversorgers eine mitentscheidende Rolle. Generell gilt: Während Öl und Kohle als fossile Brennstoffe im Ranking der Klimaschädlichkeit ganz oben stehen, gilt Erdgas als umweltfreundliche Alternative. Es ist im Vergleich mit anderen fossilen Brennstoffen umweltverträglicher, da die CO2-Emission deutlich geringer ausfällt.

Biogas ist erst seit wenigen Jahren auf dem Markt und hat sich in dieser Zeit eine feste Position im Markt erobert. Biogas gehört – wie Wind- und Solarenergie – zu den regenerativen Energiequellen. Es wird aus so genannten biotischen Stoffen gewonnen. Von Pflanzenresten über Dünger bis zu organischen Abfällen – nahezu alle organischen Stoffe können als Rohmasse zur Gewinnung von Biogas genutzt werden. Häufig werden auch Pflanzen genutzt, die speziell zur Energiegewinnung angebaut werden. Biogas wird in speziell dafür entwickelten Anlagen aufbereitet. Bei der Gärung entsteht Klärgas oder Fäulgas, das bis zu 70 Prozent Methan enthält. Biogas wird deshalb auch als Biomethan oder „grünes Gas“ bezeichnet. Zurück…

Gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Biogasanbietern und normalen Gasanbietern?

Der Durchbruch beim Biogas kam im Jahr 2007. Seit dieser Zeit kann Biogas so konzentriert und veredelt werden, dass es in Erdgasnetze eingespeist werden kann. Wenn auf dem Markt Biogastarife angeboten werden, bedeutet das, dass dem herkömmlich angebotenen Erdgas mindestens fünf Prozent Biogas beigesetzt wurde. Der Biogasanteil kann aber auch deutlich darüber liegen. Je höher, desto bio.

Grünes Biogas muss nicht notwendigerweise teurer sein als Erdgas. Untersuchungen aus dem Jahre 2010, die in der der Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht wurden, haben gezeigt, das „grüne“ Gasanbieter nicht nur preislich Paroli bieten können, sondern manchmal sogar günstiger als konventionelle Anbieter sind. Seit kurzer Zeit werden auf dem Markt auch reine Biogastarife angeboten, der Kilowattstundenpreis liegt hier dann aber recht deutlich über gängigen Gastarifen mit oder ohne Biogasanteil.

Auch Verbraucher, die sich nicht für Biogas entscheiden wollen, können einen gezielten Beitrag zum Umweltschutz leisten. Viele Gasversorger haben nämlich zunehmend so genannte Klimatarife im Angebote. Vom bezahlten Kilowattstundenpreis wird in diesem Fall vom Gasversorger ein bestimmter Anteil in Umweltprojekte investiert. Dazu gehören z.B. die Wiederaufforstung von Wäldern oder Forschungsprojekte zur Senkung des Energieverbrauchs.

Häufig sind es kleinere Anbieter, die sich speziell dem Thema Umwelt verpflichtet fühlen und Klimatarife anbieten, aber es lohnt sich in jedem Fall auch bei großen Anbietern nach speziellen ökologischen Angeboten Ausschau zu halten. Zurück…

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Gibt es Qualitätsunterschiede beim Gas?

Handelsübliches Biogas ist Erdgas, das zu einem bestimmten Prozentsatz mit konzentriertem, veredeltem Biogas vermischt ist. Für den Endverbraucher besteht qualitativ kein Unterschied zwischen Erdgas und Biogas. Reines Biogas hat einen etwas geringeren Heizwert, der Gasverbrauch liegt dann etwas höher als bei herkömmlichem Gas.

Wer sich für einen Biogasanbieter entscheidet, leistet damit einen Beitrag zum effizienten Energiemix und für einen stärkeren Einsatz regenerativer Energien. Wer sich nicht für Biogas entscheidet, kann durch Klimatarife dennoch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zurück…

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