Ökostrom Vergleich

Infos zu Ökostrom und die EEG Umlage

Nachwachsende Rohstoffe - Infos zu ÖkostromDas Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) löste am 1. April 2000 das Stromeinspeisungsgesetz ab. Zu den Zielvorgaben des EEG zählen der Klima- und Umweltschutz und die Herbeiführung einer nachhaltigen Entwicklung der Energieversorgung. Das EEG hat außerdem die Aufgabe fossile Energieressourcen zu schonen und solche Technologien weiterzuentwickeln, die die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien fördern. Durch das EEG werden Netzbetrieber verpflichtet bevorzugt Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das öffentliche Netz einzuspeisen. Die Erzeuger dieses eingespeisten Stromes erhalten im Gegenzug feste Einspeisevergütungen, die die Wirtschaftlichkeit der Anlagen ermöglichen und deren Höhe sich nach Technologie und Standort bemisst. Zu diesen nach dem EEG förderwürdigen Energiequellen zählen Solarenergie und Geothermie, Wasserkraft und Windenergie sowie Energie aus Biomasse einschließlich Klärgas, Biogas, Biomethan und Deponiegas. Durch die Förderung der Erneuerbaren Energien entstehen Kosten, die in Form der EEG-Umlage über den Strompreis auf den Verbraucher umgelegt werden. Zurück…

Was ist der Unterschied zwischen Ökostrom und konventionellem Strom?

Ökostrom ist die elektrische Energie, die aus Quellen Erneuerbarer Energien produziert wird. Ökostrom wird aktuell hauptsächlich durch Wasserkraft und Windenergie erzeugt. Doch es gibt weitere ökologische Energiequellen, die meist aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen weniger genutzt werden, wozu unter anderem Biogas, Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie zählen. Der Begriff Ökostrom wird bisweilen auch weiter gefasst und es werden Kraftwerksarten mit einbezogen, die eigentlich keinen Ökostrom im eng gefassten Sinne erzeugen. Sie werden als Übergangslösungen definiert, die die Aufgabe haben, den Ausstieg aus der konventionellen Energieerzeugung zu beschleunigen und hier insbesondere den Ausstieg aus der atomaren Energiegewinnung. Gemeint sind mit Gas- und Dampfturbinen betriebene Kraftwerke sowie aus Kraft und Wärme gekoppelte und mit Gas betriebene Blockheizkraftwerke. Um Ökostrom als solchen auszuweisen gibt es Stromerzeugungs-Zertifikate und Gütesiegel, die die ökologische Produktion eines Stromangebotes dokumentieren. Sie werden jedoch von Umweltorganisationen kritisiert, da sie keinesfalls garantieren, dass keine wirtschaftliche Verflechtung der zertifizierten Unternehmen mit Großkonzernen besteht, die über den Ökostrom hinaus auch Atomstrom produzieren.

Erneuerbare EnergieBeim Strompreisvergleich auf einem Vergleichsportal wird beim Tarifvergleich nicht nur nach Stromkosten differenziert, sondern auch nach der Beschaffenheit der Stromqualität, nämlich nach Billigstrom oder auch Ökostrom. Anders als der Ökostrom stammt konventioneller oder auch allgemeiner Strom aus Kraftwerken, die auf fossilen Energieträgern basieren oder aus Atomkraftwerken. Zu den fossilen Energieträgern, die in Deutschland verwendet werden, zählen vor allem die Steinkohle und die Braunkohle. Der Vorteil von Kohlekraftwerken ist, dass dieser Rohstoff in Deutschland selbst gewonnen werden kann, wobei auch diese Ressourcen nicht mehr in ausreichendem Maße und unendlich zur Verfügung stehen. Der Nachteil von Kohlekraftwerken ist außerdem das Anfallen schädlicher Gase, die durch den für die Stromerzeugung notwendigen Verbrennungsprozess entstehen und die nachhaltig unsere Umwelt belasten. Zurück…

Kostenlos Stromvergleich durchführen und viel Geld sparen: Hier klicken

Gibt es Qualitätsunterschiede bei der Stromversorgung?

Im Energiewirtschaftsgesetz ist festgeschrieben, dass sowohl die Betreiber der Verteilnetze als auch industrieelle Netzbetreiber die in der Norm EN 50160 definierte Zuverlässigkeit der Versorgung und gleichbleibende Spannungsqualität nachweisen, diese überwachen und einhalten müssen. Tatsächlich ist elektrische Energie ein Produkt mit Qualitätsunterschieden. Die Produktqualität, gemeint ist die Qualität der gelieferten Spannung beziehungsweise der gelieferten Energie, ist abhängig von zahlreichen Parametern. Die Merkmale der Spannung, ihre Bedingungen und Grenzwerte sind in der genannten Norm EN 50160 definiert und beschreiben beispielsweise die Netzfrequenz, langsame und schnelle Spannungsänderungen sowie Spannungseinbrüche und die Unterbrechung der Versorgungsspannung. Nutzen Sie daher gerne unseren Stromvergleich um auch günstige Ökostromtarife zu finden.

Probleme mit der Netzqualität und Spannungsschwankungen äußern sich auf ganz unterschiedliche Weise, beispielsweise durch

  • Das Flackern der Beleuchtung
  • Flimmernde Bildschirme
  • Unpräzise arbeitende Maschinen
  • Durchgebrannte Sicherungen sowie
  • Ohne ersichtlichen Grund abschaltende Anlagen

Das kann zu Folgeschäden beim Endverbraucher und auch bei den Energieversorgungsunternehmen führen. Eine mögliche Maßnahme ist eine Netzanalyse, die für mehrere Stunden oder Tage die Spannungsqualität erfasst und Rückschlüsse auf den Verursacher der Störung zulässt. Zurück…

Share Button